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Datum/Zeit |
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79,34 € |
+0,52 € |
+0,66 % |
27.04/12:54 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005190003 |
519000 |
- € |
- € |
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BMW-Aktie: Autobauer will Zahl der Leiharbeiter lauf Medienbericht deutlich senken 02.07.2012
aktiencheck.de
München (www.aktiencheck.de) - Der Autobauer Bayerische Motoren Werke AG (BMW) (ISIN DE0005190003 / WKN 519000) will einem Medienbericht zufolge die Zahl der Leiharbeiter deutlich senken.
Nach Informationen des Magazins "WirtschaftsWoche" (Samstag) liege nun nach monatelangem Ringen zwischen Konzernbetriebsrat und Management ein unterschriftsreifer Kompromiss vor, der eine Kehrtwende in der bisherigen Personalpolitik bedeute. Der Autobauer will laut dem Bericht die Zahl seiner Zeitarbeiter von derzeit rund 12.000 halbieren und gleichzeitig Tausende fest einstellen, viele davon aus dem Kreis der Zeitarbeiter. Dadurch fiele der Anteil der Leiharbeiter von derzeit 17 auf 8 bis 10 Prozent, hieß es. Der Vorstand muss das Konzept noch absegnen. "Die Verhandlungen über die neue Betriebsvereinbarung sind noch nicht abgeschlossen, aber sehr weit fortgeschritten", heißt es laut dem Bericht aus dem Unternehmen. "Eine Einigung in den kommenden Wochen ist sehr wahrscheinlich." Auf einer Betriebsversammlung in München am 18. Juli sollen die Mitarbeiter über das neue Personalmodell informiert werden.
BMW-Betriebsrat und -Management haben den Angaben zufolge ein Modell vereinbart, mit dem Produktion und Arbeitseinsatz auch mit weniger Leihkräften an Krisen und Boomzeiten angepasst werden kann. Aufgefangen werden sollen dadurch selbst Produktionsschwankungen von über einem Drittel, ohne dass BMW in die roten Zahlen rutscht. Dazu dient ein Strauß einzelner Maßnahmen. So sollen die Mitarbeiter Arbeitszeitkonten aufbauen, auf denen bis zu 300 Arbeitsstunden angesammelt werden können. Bricht die Nachfrage ein, soll die Produktion durch Werksurlaube, Vier-Tage-Wochen, Kurzarbeit oder mehr Freizeit durch Entgeltverzicht eingeschränkt werden. Nur wenn es nicht anders geht, soll die Zahl der Leiharbeiter erhöht werden können. "Damit können wir fast die gesamten möglichen Schwankungen bis 2018 abdecken", wird Gesamtbetriebsratschef Manfred Schoch zitiert.
Die Aktie von BMW notierte zuletzt bei 56,93 Euro. (02.07.2012/ac/n/d)
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